Freitag, 26. Mai 2006
Angst
Eines der älteren Gedichte (ich glaube man merkt es... irgendwie gefällt mir der Aufbau nicht mehr so richtig)


Angst
Sie dringt in jede Pore
Sie verbeißt sich tief in deiner Seele
Mit jeder Minute mehr
Jedes Geräusch, jeder Atemzug...
Macht sie größer, unbezwingbar schier

Tief in der Dunkelheit,
wo kein Mondlicht je schien
Dort lauert sie
Auf das neue Opfer

Doch das richtige Wort
Selbst zur falschen Zeit
Und sie zerbricht
In tausend Splitter

Nur das Licht einer Kerze
Und schon verwandelt sie sich
Zurück in den Schatten
aus dem sie einst kam...

... die einsame Angst

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