Donnerstag, 8. Juni 2006
Sommerreisen
finalfreak, 17:37h
Oder
Warum Jenny keine Goldbären mehr isst...
Ja, bald ist es wieder soweit. Sommerferien. Sechs unvorstellbar lange Wochen frei. Das Beste was uns Schülern passieren kann. Sollte man zumindest meinen. Gegen die Sommerferien spricht ja auch eigentlich nicht, ganz im Gegenteil, ich liebe Ferien, aber es kommt auch eine Zeit danach. Man muss wieder in die Schule, trifft alle Leute wieder und tauscht fröhlich Urlaubsfotos und –Erinnerungen aus. Wie jedes Jahr....
Halt, Stop, da war es.
Urlaubserinnerungen. Fotos. Der Punkt der mir gar nicht passt. Ich war schon seit Jahren nicht mehr in Urlaub und alle meine Urlaubspläne scheitern früher oder später. Deswegen versuche ich es noch nicht mal mehr und kann auch gut damit leben. Zumindest bis ich wieder in die Schule muss. Es ergeben sich immer folgende Dialoge: „Hi, boah bist du braun geworden. Warst du auf den Kanaren?“ „Nein, auf den Malediven. Jenny wo warst du denn?“ (Gut das ganz ist stark verkürzt, ohne Fotos und Küsschen hier, Küsschen da...Tut mir auch aufrichtig leid...)
Spätestens hier bereue ich, das ich die ersten zwei Wochen nicht unter dem Vorwand einer Malariaerkrankung zu Hause zu verbringen. Jetzt kommt nämlich die Antwort: „Tja, zu hause.“ Ab hier reist dann der Strom der “ach zu hause ist’s ja doch am schönsten“ und ähnlichen Sprüchen nicht mehr ab. Ums mal so zu sagen, das ist zum Mäuse melken. Aber man gewöhnt sich daran. Das hoffe ich immer noch.
Eigentlich hatte ich mich vom allgemeinen ‚Wegfahrtrubel’ abzulenken, also fuhr ich mit meiner Mutter einkaufen. So Lebensmittel, was konnte da schon groß passieren? Also wir fuhren zu einer namhaften Einkaufskette (Für ganz gebildete, das Anagram lautet lare). Drinnen viel mir spontan auf, Scheiße das Ding hat eine Neckermannfiliale. Während meine Mutter also die Pfandanlage mit Flaschen fütterte, stand ich da. ‚Okay, die ist ja nun schon länger hier, das hättest du wissen müssen.’ Beruhige ich mich. Neben mir steht ein verliebtes junges Paar und blättert in einem der Kataloge. Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann sind es Paare. Noch schlimmer, sind aber glückliche Paare, die treiben mich zur Weisglut. Sagen wir, ich würde lieber nackt in einer Einkaufsstraße stehen, als so einem Paar zuzuhören. Das Schatzi-Geseusel beschert mich nämlich Übelkeit, wie kann ein einzelner Mensch so glücklich sein? Na ja egal. Ich verlasse das junge Paar und mache mich auf den Weg in den Laden um meine Mutter und damit auch das Geld wiederzufinden. Mich gelüstete plötzlich nach Schokolade...
Eine geschlagene Stunde später, stand ich mit gefülltem Einkaufswagen vor der Süßwarenabteilung. Super, ist doch spitze! Tja weit gefehlt... Ich decke mich gerade für den Rest meines Lebens mit Gummibärchen ein und wer kommt? Na klar, das Pärchen. Wie hätte es auch anderes sein können. Mit glücklich strahlenden Gesichtern, Arm in Arm, spazieren sie an mir vorbei und unterhalten sich in einer Lautstärke über ihren, *räusper* 4 Sterne Luxusurlaub an der Costa del Sol, mit Doppelzimmer und super Sportangeboten und suuuuuuuuuper Aussicht vom Hotel aus und und und, das ich mich wirklich frage, ob das noch normal ist, wenn ich nicht in Urlaub fahren will, als mir plötzlich die Gummibärchentüte aus der Hand fällt. Toll gemacht Jenny, echt toll.
Ich bücke mich, will die Gummibärchen gerade wieder aufheben, als ich mir die Verpackung genauer anschaue. Seit wann ist der Goldbär weiß? Ja genau, weiß. Während ich noch über eine Verschwörung, Entführung des Goldbären durch Außerirdische und Ähnliches denke, fällt mir die Sprechblase auf. Was danach folgt, möchte ich nicht näher beschreiben, aber es enthält eine Menge Geschreie, Gefluche und an die Decke gehen meinerseits und einen Herzinfarkt bei einem älteren Mann, der in meiner Reichweite stand. Außerdem habe ich beschlossen Haribo zu boykottiern.
Was stand wohl auf der Tüte, dass ich als eigentlich sehr stabiler, beherrschter Mensch so ausraste?
--> Bin verreist!
Warum Jenny keine Goldbären mehr isst...
Ja, bald ist es wieder soweit. Sommerferien. Sechs unvorstellbar lange Wochen frei. Das Beste was uns Schülern passieren kann. Sollte man zumindest meinen. Gegen die Sommerferien spricht ja auch eigentlich nicht, ganz im Gegenteil, ich liebe Ferien, aber es kommt auch eine Zeit danach. Man muss wieder in die Schule, trifft alle Leute wieder und tauscht fröhlich Urlaubsfotos und –Erinnerungen aus. Wie jedes Jahr....
Halt, Stop, da war es.
Urlaubserinnerungen. Fotos. Der Punkt der mir gar nicht passt. Ich war schon seit Jahren nicht mehr in Urlaub und alle meine Urlaubspläne scheitern früher oder später. Deswegen versuche ich es noch nicht mal mehr und kann auch gut damit leben. Zumindest bis ich wieder in die Schule muss. Es ergeben sich immer folgende Dialoge: „Hi, boah bist du braun geworden. Warst du auf den Kanaren?“ „Nein, auf den Malediven. Jenny wo warst du denn?“ (Gut das ganz ist stark verkürzt, ohne Fotos und Küsschen hier, Küsschen da...Tut mir auch aufrichtig leid...)
Spätestens hier bereue ich, das ich die ersten zwei Wochen nicht unter dem Vorwand einer Malariaerkrankung zu Hause zu verbringen. Jetzt kommt nämlich die Antwort: „Tja, zu hause.“ Ab hier reist dann der Strom der “ach zu hause ist’s ja doch am schönsten“ und ähnlichen Sprüchen nicht mehr ab. Ums mal so zu sagen, das ist zum Mäuse melken. Aber man gewöhnt sich daran. Das hoffe ich immer noch.
Eigentlich hatte ich mich vom allgemeinen ‚Wegfahrtrubel’ abzulenken, also fuhr ich mit meiner Mutter einkaufen. So Lebensmittel, was konnte da schon groß passieren? Also wir fuhren zu einer namhaften Einkaufskette (Für ganz gebildete, das Anagram lautet lare). Drinnen viel mir spontan auf, Scheiße das Ding hat eine Neckermannfiliale. Während meine Mutter also die Pfandanlage mit Flaschen fütterte, stand ich da. ‚Okay, die ist ja nun schon länger hier, das hättest du wissen müssen.’ Beruhige ich mich. Neben mir steht ein verliebtes junges Paar und blättert in einem der Kataloge. Wenn ich etwas nicht ausstehen kann, dann sind es Paare. Noch schlimmer, sind aber glückliche Paare, die treiben mich zur Weisglut. Sagen wir, ich würde lieber nackt in einer Einkaufsstraße stehen, als so einem Paar zuzuhören. Das Schatzi-Geseusel beschert mich nämlich Übelkeit, wie kann ein einzelner Mensch so glücklich sein? Na ja egal. Ich verlasse das junge Paar und mache mich auf den Weg in den Laden um meine Mutter und damit auch das Geld wiederzufinden. Mich gelüstete plötzlich nach Schokolade...
Eine geschlagene Stunde später, stand ich mit gefülltem Einkaufswagen vor der Süßwarenabteilung. Super, ist doch spitze! Tja weit gefehlt... Ich decke mich gerade für den Rest meines Lebens mit Gummibärchen ein und wer kommt? Na klar, das Pärchen. Wie hätte es auch anderes sein können. Mit glücklich strahlenden Gesichtern, Arm in Arm, spazieren sie an mir vorbei und unterhalten sich in einer Lautstärke über ihren, *räusper* 4 Sterne Luxusurlaub an der Costa del Sol, mit Doppelzimmer und super Sportangeboten und suuuuuuuuuper Aussicht vom Hotel aus und und und, das ich mich wirklich frage, ob das noch normal ist, wenn ich nicht in Urlaub fahren will, als mir plötzlich die Gummibärchentüte aus der Hand fällt. Toll gemacht Jenny, echt toll.
Ich bücke mich, will die Gummibärchen gerade wieder aufheben, als ich mir die Verpackung genauer anschaue. Seit wann ist der Goldbär weiß? Ja genau, weiß. Während ich noch über eine Verschwörung, Entführung des Goldbären durch Außerirdische und Ähnliches denke, fällt mir die Sprechblase auf. Was danach folgt, möchte ich nicht näher beschreiben, aber es enthält eine Menge Geschreie, Gefluche und an die Decke gehen meinerseits und einen Herzinfarkt bei einem älteren Mann, der in meiner Reichweite stand. Außerdem habe ich beschlossen Haribo zu boykottiern.
Was stand wohl auf der Tüte, dass ich als eigentlich sehr stabiler, beherrschter Mensch so ausraste?
--> Bin verreist!
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kdd,
Freitag, 9. Juni 2006, 18:32
ich wusste es schon immer! ich kenne sogar den drahtzieher: ein bekannter moderator mit haaren, als wäre ein fön in die badewanne gefallen. *hust*
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